Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Claire MühleChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Der Wirtschaftsverband Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm wegen zunehmender Verkehrsverstöße in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geschlagen. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachteten zunehmend die geltenden Beschränkungen – mit wachsender Gefahr für Fußgänger. In einer aktuellen Pressemitteilung forderte der IWW daher umgehende Maßnahmen.
Der Verband rief die örtlichen Behörden und die Polizei auf, das Problem mit verschärften Kontrollen und Aufklärungskampagnen in den Griff zu bekommen. Zudem schlug er vor, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.
Als Reaktion kündigte das Polizei-Kommissariat Wolfenbüttel an, ab der kommenden Woche die Streifen in der Fußgängerzone zu verstärken. Verhängte Bußgelder werden vom Bußgeldstelle des Landkreises Wolfenbüttel bearbeitet.
Die Stadt Wolfenbüttel erklärte unterdessen, aus rechtlichen und personellen Gründen keine eigenen Kontrollaufgaben übernehmen zu können. Sie unterstütze jedoch die präventiven Maßnahmen der Polizei und passe die Lieferzeiten an die erlaubten Radfahrzeiten an. Zudem verwies die Stadt darauf, dass die Verkehrssicherheit bereits im Arbeitskreis Öffentliche Sicherheit thematisiert werde – weitere Abstimmungsrunden seien daher nicht nötig.
Die Polizei wird in Kürze mit den verstärkten Kontrollen beginnen, um Verstöße einzudämmen. Die Stadt arbeitet derweil an zeitlichen Anpassungen, um Konflikte in der Zone zu entschärfen. Die Vorschläge des IWW bleiben bei den lokalen Akteuren weiterhin in Prüfung.






