25 May 2026, 06:35

Elterngeld-Kürzungen sorgen für landesweite Empörung und politische Debatten

 ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Elterngeld-Kürzungen sorgen für landesweite Empörung und politische Debatten

Geplante Kürzungen beim Elterngeld lösen breite Kritik aus

Ein möglicher Abbau der deutschen Elterngeldleistungen hat landesweit Empörung ausgelöst. Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey und andere Politiker haben sich gegen die geplanten Streichungen ausgesprochen und warnen vor negativen Folgen für Familien und den Arbeitsmarkt. Die Debatte kommt zu einer Zeit, in der Deutschland die niedrigste Geburtenrate seit 1946 verzeichnet.

Laut Berichten plant Familienministerin Karin Prien Einsparungen in Höhe von rund 350 Millionen Euro in ihrem Ressort – dabei gerät das Elterngeld zunehmend in die Schusslinie. Das 2007 eingeführte Lohnersatzmodell wurde seitdem kaum angepasst.

Ex-Ministerin Giffey verteidigt die Leistungen als zentrales Instrument für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie betont, dass das System Eltern den Wiedereinstieg in den Job erleichtere und reformiert – nicht gekürzt – werden sollte, um eine gerechtere Aufteilung zwischen den Partnern zu fördern. Aktuell beziehen 74 Prozent der Empfängerinnen Frauen, was die anhaltende Ungleichheit bei der Care-Arbeit unterstreicht.

Kritik kommt auch von Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie (ZFF), die die Debatte als ein „verheerendes Signal“ für Familien bezeichnete. Wolfgang Kubicki, designierter Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), schloss sich den Bedenken an und lehnte Kürzungen am Förderungssystem ab.

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Die geplanten Streichungen fallen in eine Phase, in der Deutschlands Geburtenrate historische Tiefstände erreicht. Das Elterngeld bleibt eine zentrale Maßnahme zur Unterstützung von Familien und der Arbeitsmarktteilhabe. Veränderungen könnten direkte Auswirkungen darauf haben, wie Eltern in den kommenden Jahren Beruf und Kinderbetreuung vereinbaren.

Quelle