Fatma Deniz wird neue TU-Präsidentin in schwierigen Zeiten
Fatma Deniz übernimmt am 1. April 2023 das Amt der neuen Präsidentin der Technischen Universität (TU) Berlin. Die 43-jährige Informatikerin tritt ihr Amt in einer Phase erheblicher finanzieller Herausforderungen an: Ihr vierjähriger Amtszeitbeginn fällt mit Haushaltskürzungen und einer wachsenden Liste dringender Sanierungsarbeiten zusammen.
Deniz, in München geboren, schloss ihr Informatikstudium an der TU München ab. 2023 wechselte sie als Professorin für das gleiche Fach an die TU Berlin. Nur ein Jahr später übernahm sie dort das Amt der Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Ihre Ernennung erfolgt zu einem schwierigen Zeitpunkt für die Universität. Bis Ende 2028 muss die TU Berlin ihre Ausgaben um 65 Millionen Euro reduzieren. Gleichzeitig belaufen sich die Kosten für dringend notwendige Gebäudesanierungen auf 2,4 Milliarden Euro. Aktuell werden an der Hochschule rund 34.000 Studierende unterrichtet – Stand Oktober 2022.
Während ihrer vierjährigen Amtszeit wird Deniz sowohl die Haushaltsengpässe als auch die infrastrukturellen Bedürfnisse angehen müssen. Die Fähigkeit der Universität, Einrichtungen und Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, hängt maßgeblich von den in ihrer Amtszeit getroffenen Entscheidungen ab. Ihr Hintergrund in Digitalisierung und Nachhaltigkeit könnte prägend dafür sein, wie diese Herausforderungen bewältigt werden.






