FC Bayern startet ganzjährige Kampagne Rot gegen Rassismus mit klaren Taten
Christina SorgatzFC Bayern startet ganzjährige Kampagne Rot gegen Rassismus mit klaren Taten
FC Bayern verstärkt sein Engagement gegen Rassismus mit der ganzjährigen Kampagne Rot gegen Rassismus
Der FC Bayern geht mit der Initiative Rot gegen Rassismus über symbolische Gesten hinaus und setzt auf Aufklärung, Dialog und gemeinschaftliches Handeln. Vereinspräsident Herbert Hainer betont, wie wichtig es ist, dass der Sport klar Position gegen Ausgrenzung und Diskriminierung bezieht.
Die Kampagne umfasst konkrete Maßnahmen zur Sensibilisierung: Spieler tragen bei der Aufwärmphase Sondertrikots, und bei Spielen werden Banner gezeigt, um ein sichtbares Zeichen zu setzen. Abseits des Platzes organisiert das Vereinsprogramm PACK MA'S in Gemeinschaftsprojekten Workshops zu Vielfalt, um Fans und lokale Gruppen einzubinden.
Das Engagement des FC Bayern beschränkt sich nicht auf Aktionswochen, sondern ist ganzjährig angelegt. Mitarbeiter führen wöchentliche Treffen und monatliche Diskussionen durch, um das Thema präsent zu halten. Zudem arbeitet der Verein langfristig mit der Israelitischen Kultusgemeinde und Überlebenden des Holocaust zusammen.
Herbert Hainer hebt die Bedeutung offener Gespräche im Kampf gegen Rassismus hervor. Seine Haltung deckt sich mit der von Persönlichkeiten wie Vincent Kompany, dessen jüngste Rede zu Rassismus im Fußball große Resonanz fand. Der Verein sieht in Bildung und klaren Werten den Schlüssel, um Barrieren abzubauen.
Vom 16. bis 29. März beteiligt sich der FC Bayern an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Diese Veranstaltungen ergänzen die laufenden Aktivitäten des Vereins und unterstreichen dessen Überzeugung, dass nachhaltiger Wandel mehr erfordert als bloße Worte.
Die Kampagne Rot gegen Rassismus zeigt den Willen des FC Bayern, nicht nur Stellung zu beziehen, sondern aktiv zu handeln. Durch Workshops, Partnerschaften und sichtbare Unterstützung will der Verein echte Wirkung erzielen. Die Initiative wird auch über die Aktionszeiten hinaus fortgeführt – mit strukturierten Maßnahmen gegen Diskriminierung im Fußball und in der Gesellschaft.






