21 March 2026, 22:28

Flüchtiges Wallaby in Berlin: Warum die Polizei es nicht jagt

Ein Wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras neben Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Flüchtiges Wallaby in Berlin: Warum die Polizei es nicht jagt

Seit März 2026 ist ein Wallaby in Berlin auf freiem Fuß – nach seiner Flucht aus der Obhut seines Besitzers in Spandau. Behörden haben mehrfach Sichtungen dokumentiert, doch das Tier bleibt vorerst in Freiheit. Die Polizei hat Anwohner darüber informiert, wie sie sich im Falle einer Begegnung verhalten sollen.

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Die Flucht ereignete sich im Spandauer Ortsteil Kladow, wo das Wallaby seinem Besitzer entkam. Anwohner und Polizisten entdeckten es später in der Nähe des Sakrower Kirchwegs, doch nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd verschwand es im Wald.

Seither gab es drei weitere offizielle Sichtungen: Am 15. März wurde das Tier in Reinickendorf gesichtet, am 18. März nahe dem Tegeler Fließ und am 20. März in Pankow. Trotz der Meldungen wird die Polizei nicht aktiv nach dem Wallaby fahnden, bittet die Bevölkerung jedoch, weitere Beobachtungen zu melden.

Die Behörden haben Verhaltensregeln für mögliche Begegnungen herausgegeben. Demnach sollten Passanten Abstand halten, dabei aber Blickkontakt wahren. Laufen, Winken oder ruckartige Bewegungen könnten das Tier provozieren. Kindern wird geraten, ruhig zu bleiben und sich seitwärts zu bewegen, falls es auf sie zukommt. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs empfehlen Experten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen.

Obwohl das Wallaby für Menschen nicht als gefährlich gilt, wird dennoch zur Vorsicht geraten. Da keine gezielte Suche durch die Polizei geplant ist, werden Bürger aufgefordert, Sichtungen zu melden und dabei die Sicherheitshinweise zu beachten. Der aktuelle Aufenthaltsort des Tieres bleibt vorerst unbekannt.

Quelle