Flutkatastrophe: Ausschuss beendet Beweisaufnahme – Abschlussbericht kommt im August
Claire MühleFlutkatastrophe: Ausschuss beendet Beweisaufnahme – Abschlussbericht kommt im August
Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe beendet öffentliche Beweisaufnahme
Der Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe hat offiziell die Phase der öffentlichen Beweiserhebung abgeschlossen. Die am 1. Oktober 2021 eingesetzte Kommission hat fast drei Jahre lang die Umstände der verheerenden Überschwemmungen untersucht, die Westdeutschland heimgesucht hatten.
Im Rahmen ihrer Arbeit führte der Ausschuss 46 Sitzungen durch, die insgesamt etwa 294 Stunden umfassten. Im Herbst 2023 kamen die Mitglieder erneut zusammen, um die Ergebnisse eines von der Staatsanwaltschaft Koblenz in Auftrag gegebenen Gutachtens zu prüfen. Auch der Krisenforscher Frank Roselieb trat vor den Ausschuss, um die Schlussfolgerungen der Sachverständigen zu bewerten.
Eine Mehrheit der Mitglieder unterstützte kürzlich einen Antrag der CDU, die Beweisaufnahme abzuschließen. Mit dem Ende dieser Phase betrachtet der Ausschuss seinen Untersuchungsauftrag als erfüllt. Der Entwurf des Berichts durch den Vorsitzenden wird nun um die zuletzt gesammelten Beweise ergänzt.
Einstimmig hat sich der Ausschuss auf einen Zeitplan für die Fertigstellung des Abschlussberichts geeinigt. Sämtliche Eingaben sollen bis zum 12. Juli 2024 abgeschlossen sein, der vollständige Endbericht wird voraussichtlich Anfang August vorliegen.
Die Entscheidung des Ausschusses markiert das Ende der öffentlichen Anhörungen. Der für August erwartete Abschlussbericht wird alle seit 2021 gesammelten Erkenntnisse und Beweise zusammenfassen. Dieses Dokument wird als offizielle Aufarbeitung der Flutkatastrophe dienen.






