Frederik Rønnows überraschendes Nationalmannschaft-Comeback endet mit WM-Aus
Christina SorgatzFrederik Rønnows überraschendes Nationalmannschaft-Comeback endet mit WM-Aus
Frederik Rønnows internationale Karriere nahm Ende 2024 eine unerwartete Wendung, als er kurzzeitig aus seinem Rücktritt zurückkehrte. Der Torhüter von Union Berlin, der sich Ende 2023 aus der dänischen Nationalmannschaft zurückgezogen hatte, stand seinem Team in einer Verletzungskrise zur Seite. Obwohl er bei den Spielen gegen Nordmazedonien und Tschechien nur auf der Bank saß, konnte er die Niederlage im Elfmeterschießen des WM-Playoff-Finals nicht verhindern.
Rønnow hatte seine Nationalmannschaftskarriere ursprünglich im Dezember 2023 aus persönlichen Gründen beendet. Doch als Dänemark Ende 2024 mit Torhüterproblemen kämpfte, kehrte er zurück. Er reiste als Ersatz für den Debütanten Mads Hermansen mit, kam jedoch nicht zum Einsatz. Die Niederlage gegen Tschechien im Elfmeterschießen beendete die WM-Träume der Dänen.
Auf Vereinsebene bleibt Rønnow seit seinem Wechsel zu Union Berlin 2021 eine Schlüsselfigur. Im Sommer 2025 verlängerte er seinen Vertrag, ohne dass die genaue Laufzeit bekannt gegeben wurde. Trotz der jüngsten Schwächephase des Teams – nur zwei Siege in den letzten zwölf Spielen – liegt Union mit sieben Punkten Vorsprung über den Abstiegsrängen.
Nach dem Rückschlag in der Nationalmannschaft betonte Rønnow, dass seine Enttäuschung seine Leistungen in Berlin nicht beeinträchtigen werde. Gleichzeitig ließ er die Tür für mögliche künftige Nominierungen offen, auch wenn Gespräche mit Trainer Brian Riemer noch nicht abgeschlossen waren. Anfang 2026 bestätigte er jedoch seinen endgültigen Rücktritt aus der Nationalelf.
Mit seiner Familie in Berlin ansässig und seiner Position bei Union gesichert, deutete Rønnow an, dass die Hauptstadt der Ort sein könnte, an dem er seine Karriere beenden wird.
Sein kurzes Comeback in der dänischen Auswahl änderte nichts am WM-Aus, doch auf Vereinsebene bleibt er eine Konstante. Union Berlin hält trotz einer schwierigen Serie eine solide Tabellenposition. Für den Torwart steht derzeit der Klub im Mittelpunkt – ein weiteres Nationalteam-Comeback ist nicht geplant.






