Friedlicher Ashura-Marsch in Berlin trotz extremer Hitze und Polizeieinsatz
Christina SorgatzFriedlicher Ashura-Marsch in Berlin trotz extremer Hitze und Polizeieinsatz
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte ein Demonstrationszug unter dem Namen „Ashura-Marsch“ statt. Die Veranstaltung erreichte mit bis zu 600 Teilnehmenden ihren Höhepunkt und folgte einer genehmigten Route durch das Stadtzentrum.
Der Marsch startete am Berliner Dom und führte über die Straße Unter den Linden, die Charlottenstraße, die Französische Straße und die Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Die Organisatoren hatten Zwischenkundgebungen geplant, die jedoch wegen der extremen Hitze abgesagt wurden.
Den Teilnehmenden wurde erlaubt, sich in schattigen Bereichen auszuruhen, zudem erhielten sie Wasser, um hitzebedingte Probleme zu vermeiden. Dennoch mussten mehrere Personen wegen Kreislaufbeschwerden durch die Hitze medizinisch versorgt werden. Die Polizei griff zudem ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern zusammengebunden waren.
Während der Demonstration wurden weder in Sprechchören, Reden, Transparenten noch bei Fahnen strafbare Inhalte festgestellt. Die Teilnehmerzahl nahm im Verlauf der Veranstaltung allmählich ab, und die Kundgebung endete offiziell gegen 20:30 Uhr.
Die Demonstration verlief durchgehend friedlich, es gab keine registrierten Straftaten. Die Organisatoren passten ihre Pläne an die extreme Hitze an, während die Polizei bestimmte Aktivitäten einschränkte. Die Veranstaltung endete ohne größere Zwischenfälle.
