Friedlicher Protest in Mainz: "Keine Nazis im Parlament" zieht Hunderte an
Claire MühleFriedlicher Protest in Mainz: "Keine Nazis im Parlament" zieht Hunderte an
"Keine Nazis im Parlament" – Protestmarsch in Mainz
Am 14. März 2026 fand in Mainz ein Demonstrationsmarsch unter dem Motto "Keine Nazis im Parlament" statt. Die Veranstaltung begann um 11:30 Uhr und dauerte bis 13:50 Uhr, wobei etwa 250 Teilnehmende durch die Straßen der Stadt zogen.
Der Marsch startete in der Neustadt und führte durch den Stadtteil bis ins Bleichenviertel. Von dort aus ging es weiter zum Kaiserpark, wo eine Abschlusskundgebung geplant war. Nach Angaben der Organisator:innen gab es keine Störungen, und der Zug verlief durchgehend friedlich.
Im Anschluss an den Marsch fand im Kaiserpark, direkt vor dem Stadthaus, eine Kundgebung statt. Unter dem Titel "Die Landesregierung soll das Bundesverfassungsgericht bei der Prüfung aller rechtsextremen Parteien unterstützen" versammelten sich dort auf dem Höhepunkt etwa 550 Menschen. Wie bereits der Marsch endete auch die Kundgebung ohne Zwischenfälle.
Stand 2026 war in Rheinland-Pfalz keine politische Partei offiziell als rechtsextrem eingestuft oder vom Verfassungsschutz beobachtet worden. Zwar spielte die AfD in Wahldebatten eine Rolle, doch lag keine offizielle Einstufung als beobachtete oder verbotene Organisation vor.
Die Demonstration verlief insgesamt konfliktfrei – sowohl der Marsch als auch die Kundgebung fanden wie geplant statt. Mit rund 550 Teilnehmenden auf dem Höhepunkt zählte die Veranstaltung zu den größeren politischen Versammlungen in Mainz in diesem Jahr. Zu den Folgen der Aktion gab es keine weiteren offiziellen Stellungnahmen.