Kriminalität in Hannover erreicht 2025 fast Rekordtief – doch Opferzahlen steigen leicht
Franz-Peter SchachtWeniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 fast Rekordtief – doch Opferzahlen steigen leicht
Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 auf zweitniedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt
Im Jahr 2025 ging die Kriminalität in der Region Hannover zurück und erreichte den zweitniedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. Die registrierten Straftaten verringerten sich um 6,42 % auf 103.478 Fälle. Trotz dieses Rückgangs stieg die Zahl der Opfer im gleichen Zeitraum leicht an.
Die allgemeine Sicherheitslage in der Region verbesserte sich im vergangenen Jahr. Gewaltdelikte, darunter Messerangriffe, nahmen ab, und auch die Fälle von häuslicher Gewalt gingen zurück. Gleichzeitig klärte die Polizei mehr Straftaten auf, wodurch die Aufklärungsquote auf 61,14 % stieg.
Die Zahl der Tatverdächtigen sank auf 41.388. Der Großteil davon waren Männer (75 %) und Erwachsene über 21 Jahre (81 %). Rund 57 % der Beschuldigten besaßen die deutsche Staatsbürgerschaft.
Obwohl die Straftaten zurückgingen, erhöhte sich die Opferzahl leicht auf 27.935. Die Behörden registrierten diese Entwicklung, zogen jedoch keine Vergleiche zu anderen deutschen Großstädten.
Die Zahlen für 2025 zeigen ein gemischtes Bild für Hannover: Die Kriminalitätsrate erreichte fast einen Rekordtiefstand, und die Polizei konnte mehr Fälle aufklären. Der leichte Anstieg der Opferzahl deutet jedoch darauf hin, dass weiterhin Herausforderungen bestehen.