29 April 2026, 20:31

Gifhorns Polizei startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer

Eine Gruppe von Motorradfahrern auf einer Rennstrecke, mit Helmen, mit Text unten.

Gifhorns Polizei startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer

Polizei Gifhorn startet Verkehrssicherheitskampagne für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer

Am Dienstag, dem 10. Juni 2025, führte die Polizei Gifhorn eine Verkehrssicherheitsaktion durch, die sich gezielt an Radfahrer und Nutzer von E-Scootern richtete. Rund 40 Beamte beteiligten sich an der Maßnahme und hielten fast 100 Radfahrer sowie über 50 E-Scooter-Fahrer an, um sie über das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufzuklären.

Im Mittelpunkt der Initiative stand die Aufklärung über Verkehrsregeln und sicheres Verhalten. Die Beamten gingen dabei besonders auf die Bedeutung von Helmen ein, um schwere Verletzungen zu vermeiden. Ein besonderer Fokus lag auf älteren Radfahrern, da Statistiken zeigen, dass im Landkreis Gifhorn vor allem Menschen über 55 Jahre häufiger in Unfälle verwickelt sind.

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Präventionsveranstaltung für Senioren-Radfahrer

Parallel dazu veranstaltete die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn ein Präventionsangebot speziell für ältere Radfahrer. In der Veranstaltung wurden praktische Sicherheitstipps gegeben und rechtliche Fragen beantwortet. Die Behörden wiesen zudem auf die zunehmende Beliebtheit von E-Bikes (Pedelecs) hin, die möglicherweise mit einer höheren Unfallrate bei älteren Fahrern zusammenhängt.

Die Polizei wiederholte ihre Empfehlung, dass Radfahrer über 55 Jahre einen Helm tragen sollten. Ziel der Kampagne war es, durch verstärkte Sensibilisierung für Verkehrsregeln und Schutzmaßnahmen die Risiken zu verringern. Im Rahmen der Aktion wurden die Verkehrsteilnehmer direkt angesprochen, erhielten Ratschläge und wurden über die gesetzlichen Vorgaben informiert.

Da die Nutzung von E-Bikes weiter zunimmt und ältere Radfahrer ein höheres Unfallrisiko aufweisen, setzen sich die Behörden weiterhin für sicherere Verkehrsgewohnheiten ein. Weitere Präventionsmaßnahmen sind in Planung.

Quelle