Green Visions Potsdam startet mit Film und Wissenschaft gegen den Klimawandel
Franz-Peter SchachtGreen Visions Potsdam startet mit Film und Wissenschaft gegen den Klimawandel
Die dritte Ausgabe von Green Visions Potsdam hat begonnen – ein Festival, das Film und Wissenschaft verbindet, um sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen. Von Donnerstag bis Sonntag findet die Veranstaltung im Filmmuseum Potsdam statt. Organisator Dieter Kosslick möchte mit einem Mix aus Filmvorführungen, Gesprächen und Fachdiskussionen insbesondere das ländliche Publikum zurück in die Kinos locken.
Kosslick wählte Potsdam als Austragungsort wegen der starken Verbindung der Stadt zu Forschung und Film. Hier haben führende Einrichtungen wie das Alfred-Wegener-Institut und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ihren Sitz. Zusammen mit Dirk Messner vom Umweltbundesamt werden Expertinnen und Experten an Podiumsdiskussionen und Vorträgen teilnehmen.
Ziel des Festivals ist es, Klimaforschung mit Geschichten zu verknüpfen. Die gezeigten Filme setzen sich mit ökologischen Herausforderungen auseinander, während Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Hintergrundwissen und Einblicke liefern. Kosslick beschreibt Green Visions Potsdam als „Charm-Offensive“, um das Interesse am Kino wiederzubeleben – besonders in weniger städtischen Regionen.
Mit Filmvorführungen, Debatten und Expertenrunden erstreckt sich das Programm über vier Tage. Jede Veranstaltung ist darauf ausgelegt, Klimawissenschaft durch anschauliche Bilder und den direkten Austausch mit Forscherinnen und Forschern zugänglich zu machen.
Am Sonntag endet das Festival nach einer Woche voller Filmpremieren, Diskussionen und dem Dialog zwischen Wissenschaft und Filmschaffenden. Durch die Verbindung von Unterhaltung und Bildung will Green Visions Potsdam zu mehr Engagement im Klimaschutz anregen. Gleichzeitig unterstreicht die Veranstaltung Potsdams Rolle als Zentrum für Wissenschaft und kreative Industrien.






