Guardiolas Abschied bei Manchester City – eine Ära endet mit bleibendem Einfluss
Stefan TrubinGuardiolas Abschied bei Manchester City – eine Ära endet mit bleibendem Einfluss
Pep Guardiola wird Manchester City nach zehn Jahren als Trainer verlassen. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära für den Verein. Der ehemalige Kapitän Vincent Kompany hat offen über Guardiolas bleibenden Einfluss auf seine eigene Karriere und seine Ambitionen als Trainer gesprochen.
Kompany spielte von 2016 bis 2019 unter Guardiola, sowohl als Verteidiger als auch als Mannschaftskapitän. Obwohl er im Umkleideraum nicht der engste Vertraute des Trainers war, vertraute er dessen Führung uneingeschränkt. Heute führt er Guardiolas unerbittlichen Siegeswillen als das prägendste Merkmal seines Trainerstils an.
Als Guardiolas Nachfolger gilt allgemein Enzo Maresca, der zuvor als sein Assistent bei City arbeitete. Maresca führte zudem Chelsea zum Sieg im Klub-Weltmeisterschaftsturnier und festigte damit seinen Ruf. Kompany hingegen beschreibt Guardiola als eine zentrale Inspirationsquelle für seinen eigenen Einstieg ins Traineramt.
Der belgische Verteidiger gibt zu, dass Guardiolas Einfluss ihm das Selbstvertrauen gab, den Weg in den Trainerbereich einzuschlagen. Er sieht in dem scheidenden Trainer einen entscheidenden Grund für seinen Glauben an die eigenen Führungsqualitäten.
Guardiolas zehnjährige Amtszeit bei Manchester City endet mit einem nachhaltigen Vermächtnis. Sein Ansatz hat Spieler wie Kompany geprägt, der diese Lehren nun in seine eigene Trainerkarriere einbringt. Enzo Maresca, sein wahrscheinlicher Nachfolger, wird ein Team übernehmen, das auf Guardiolas Siegermentalität aufgebaut wurde.






