Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024 mit mehr Kontrollen und 700 Millionen Euro Einnahmen
Christina SorgatzHauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024 mit mehr Kontrollen und 700 Millionen Euro Einnahmen
Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordzahlen für 2024: Deutlicher Anstieg bei Kontrollen und Einnahmen
Das Hauptzollamt Stralsund hat seine Bilanz für das Jahr 2024 vorgelegt – mit einem markanten Anstieg der Aktivitäten. Die Beamten bearbeiteten fast eine Million Importe und deckten dabei tausende Verstöße auf. Insgesamt erwirtschaftete die Behörde über 700 Millionen Euro, wobei die Energiesteuern den größten Anteil ausmachten.
Im vergangenen Jahr kontrollierten Zollbeamte 66.230 Personen und stellten 6.355 Verstöße fest. Beschlagnahmt wurden rund zwei Millionen Zigaretten sowie mehr als zehn Tonnen weitere Tabakwaren. Auch illegale Drogen wurden sichergestellt, darunter 76 Kilogramm Haschisch und sieben Kilogramm Marihuana.
Besonders stark stieg die Zahl der beschlagnahmten verbotenen Arzneimittel: 92.750 Einheiten wurden konfisziert. Einsatzkräfte bargen zudem 422 Waffen und andere verbotene Gegenstände. Bei Finanzprüfungen zu nicht angemeldeter Arbeit wurden 10,32 Millionen Euro an hinterzogenen Steuern aufgedeckt.
Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf etwa 701 Millionen Euro, wobei allein die Energiesteuern 397,35 Millionen Euro einbrachten. Hinzu kamen 48,3 Millionen Euro aus rückständigen Forderungen. Die Importmengen erreichten mit 924.321 Sendungen ein neues Hoch – deutlich mehr als in den Vorjahren.
Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete damit ein bewegtes Jahr 2024 mit gestiegenen Importzahlen und einer Zunahme bei der Beschlagnahmung illegaler Waren. Die Steuereinnahmen blieben stabil und spiegeln sowohl die verstärkten Kontrollmaßnahmen als auch die wirtschaftliche Dynamik wider. Die Zahlen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen im Kampf gegen Schmuggel und Schwarzarbeit.






