IG Metall Koblenz kämpft am 1. Mai für faire Löhne und Arbeitsplatzsicherheit
Christina SorgatzIG Metall Koblenz kämpft am 1. Mai für faire Löhne und Arbeitsplatzsicherheit
IG Metall Koblenz organisiert große Kundgebung am 1. Mai 2023 unter dem Motto "Unsere Jobs zuerst, dann eure Profite"
Am 1. Mai 2023 führt die IG Metall Koblenz eine große Demonstration durch, bei der für mehr Arbeitsplatzsicherheit, faire Löhne und eine Politik eingestanden wird, die Beschäftigte in Rheinland-Pfalz schützt. Die Veranstalter rufen die Bevölkerung auf, sich für soziale Sicherheit und wirtschaftliche Gerechtigkeit zu engagieren.
Die Kundgebung beginnt um 10:00 Uhr am Konrad-Adenauer-Ufer. Von dort aus zieht der Demonstrationszug durch zentrale Straßen der Stadt, darunter die Stresemannstraße, den Reichenspergerplatz, die Neustadt und die Clemensstraße, bevor er gegen 18:00 Uhr die Grünflächen am Deutschen Eck erreicht.
Zwischen 11:55 Uhr und 15:00 Uhr sind politische Reden und kulturelle Beiträge geplant. Die IG Metall wirft vielen Unternehmen vor, Gewinne über Arbeitsplatzsicherheit zu stellen, und warnt, dass diese Haltung den Sozialstaat untergräbt.
Die Gewerkschaft betont, dass hohe Lohnkosten nicht die größte Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit darstellen. Stattdessen sieht sie die Hauptursache in unzureichenden Investitionen. Zu ihren Forderungen gehört, dass Unternehmen, die in Europa verkaufen, ihre Produkte auch vor Ort herstellen müssen – verbunden mit staatlichen Subventionen, die an die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region geknüpft sind.
Zudem fordert die IG Metall die neue Landesregierung auf, sich stärker für den Erhalt von Arbeitsplätzen einzusetzen. Es brauche faire Lösungen, um finanzielle Not für Beschäftigte und ihre Familien zu verhindern.
Ziel der Demonstration ist es, konkrete Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik durchzusetzen. Die Vorschläge der IG Metall zielen darauf ab, Subventionen an lokale Produktion zu binden und Unternehmen zu verpflichten, Arbeitsplatzsicherheit vorrangig zu behandeln. Der Marsch endet mit einer Abschlusskundgebung am Deutschen Eck – als Höhepunkt eines Tages des öffentlichen Protests und des Engagements für Arbeitnehmerrechte.






