05 June 2026, 15:41

IT-Branche boomt: 12 Prozent mehr Jobs – doch 109.000 Stellen bleiben unbesetzt

IT-Gehälter Übersicht: Gehälter nach Beruf und Erfahrung

IT-Branche boomt: 12 Prozent mehr Jobs – doch 109.000 Stellen bleiben unbesetzt

IT-Branche in Deutschland wächst weiter – Fachkräftemangel bleibt bestehen

Die IT-Branche in Deutschland verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum: Zwischen 2022 und 2024 stieg die Beschäftigtenzahl um 12 Prozent. Mittlerweile arbeiten fast 1,1 Millionen Menschen in IT-Berufen – doch der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Problem. Allein 2025 blieben rund 109.000 Stellen unbesetzt, was die wachsende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften unterstreicht.

Die Gehälter in der Branche spiegeln sowohl die hohe Nachfrage als auch die Spezialisierung der Tätigkeiten wider. Berufseinsteiger:innen in der IT verdienen im Schnitt etwa 45.000 Euro brutto pro Jahr. Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst über alle Positionen hinweg liegt bei 58.721 Euro, wobei rund 65 Prozent der Beschäftigten mit ihrer Bezahlung zufrieden sind.

Besonders gefragte Expert:innen in Bereichen wie Cloud Computing, Cybersicherheit und künstlicher Intelligenz können bis zu 100.000 Euro jährlich erzielen. Zu den bestbezahlten Positionen zählen Solution Architects mit einem Durchschnittsgehalt von 85.300 Euro, gefolgt von Softwarearchitekt:innen (82.800 Euro) und Key Account Managern (80.300 Euro).

Laut einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird sich der Trend zu steigenden Beschäftigtenzahlen und einem wachsenden Fachkräftemangel bis 2028 fortsetzen. Die Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte dürfte sich damit weiter verschärfen – mit der Folge, dass die Gehälter in Schlüsselsektoren voraussichtlich noch stärker steigen werden.

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Dynamischer Arbeitsmarkt mit ungebremstem Wachstum Der IT-Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Bei steigenden Beschäftigtenzahlen und anhaltendem Fachkräftemangel bleiben die Gehälter für spezialisierte Positionen attraktiv. Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage wird sich voraussichtlich weiter vergrößern – was gezielte Ausbildungs- und Rekrutierungsstrategien umso dringlicher macht.

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