Josip Stanišić: Vom Geheimtipp zum Bayern-Garanten für Titelträume
Franz-Peter SchachtJosip Stanišić: Vom Geheimtipp zum Bayern-Garanten für Titelträume
Josip Stanišić hat sich schnell zu einem Schlüsselspieler des FC Bayern entwickelt. Einst eine Überraschungsverpflichtung, ist der kroatische Verteidiger heute eine feste Größe in der Abwehr und trägt maßgeblich zum offensiven Erfolg des Teams bei. Sein Aufstieg wird von Trainern, ehemaligen Spielern und Vereinsverantwortlichen gleichermaßen gelobt.
Stanišić wechselte 2023 zu Bayern und setzte sofort Akzente. In seiner ersten Saison kam er 15-mal zum Einsatz und erzielte ein Tor. Bis zur Spielzeit 2024/25 hatte sich seine Rolle deutlich erweitert: Bis März 2026 stand er bereits 28-mal auf dem Platz und traf dreimal. Seine Vielseitigkeit in der Defensive half Bayern, sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League konkurrenzfähig zu bleiben – selbst als Verletzungen die Mannschaft belasteten.
Bevor Stanišić zu Bayern wechselte, hatte er 2024 mit Bayer Leverkusen die Meisterschaft gewonnen. Seine Anpassungsfähigkeit fiel Vincent Kompany auf, dessen offensive Spielweise dem Verteidiger entgegenkam. In dieser Saison allein war Stanišić bereits an sechs Bundesliga-Toren beteiligt und unterstützte so Bayerns Bestreben, einen neuen Torrekord aufzustellen.
Der ehemalige Bayern-Stürmer und heutige kroatische U21-Trainer Ivica Olić gab zu, dass Stanišićs Entwicklung ihn überrascht habe. Mittlerweile bezeichnet er ihn als seinen Lieblingsspieler aus Kroatien und hebt dessen Fähigkeit hervor, auf jeder Abwehrposition zu glänzen und in entscheidenden Momenten zu überzeugen. Auch Bayerns Sportdirektor Christoph Freund lobte Stanišićs Fitness und taktische Flexibilität.
Durch seinen rasanten Aufstieg hat sich Stanišić einen Stammplatz in Bayerns Startelf erkämpft. Seine defensive Stabilität und offensiven Beiträge halten das Team im Rennen um wichtige Titel. Mit seiner anhaltend starken Form wirken Bayerns Ambitionen in nationalen und internationalen Wettbewerben stärker denn je.






