11 April 2026, 12:33

Klöckner fordert härteres Vorgehen gegen Gewalt an Frauen und digitale Übergriffe

Logo für das Büro gegen Gewalt an Frauen mit fettem schwarzem Text und einer Gruppe verschiedener Menschen, die in einem Kreis mit verschränkten Armen stehen, vor gelbem Hintergrund.

Klöckner fordert härteres Vorgehen gegen Gewalt an Frauen und digitale Übergriffe

Julia Klöckner, Präsidentin des Bundestags, hat sich mit Nachdruck für ein entschlossenes Vorgehen gegen Gewalt an Frauen ausgesprochen. Sie begrüßte zwar die laufende Debatte, kritisierte jedoch, dass zentrale Probleme wie Zwangsverheiratungen und digitale Gewalt nach wie vor zu wenig Beachtung fänden.

Klöckner betonte, dass Gewalt gegen Frauen in all ihren Formen verurteilt werden müsse – unabhängig von kulturellem oder religiösem Hintergrund. Gleichzeitig wies sie auf blinde Flecken in der aktuellen Diskussion hin und forderte eine stärkere Auseinandersetzung mit unterbelichteten Straftaten wie Gruppenvergewaltigungen und erzwungenen Ehen.

Darüber hinaus rief sie Männer dazu auf, sich aktiver im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu engagieren. Als Väter und Vorbildfiguren käme ihnen eine entscheidende Rolle dabei zu, bei jungen Menschen ein Bewusstsein für Respekt und Gleichberechtigung zu prägen, so Klöckner.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Äußerungen lag auf rechtlichen Reformen. Die Bundestagspräsidentin forderte wirksamere Schutzmaßnahmen für Frauen, die von digitaler Gewalt betroffen sind, und bezeichnete die bisherigen Schritte als längst überfällig.

Ihre Stellungnahme fällt in eine Phase intensiver öffentlicher Debatten über geschlechtsspezifische Gewalt. Mit ihrem Appell für gesetzliche Änderungen und eine stärkere Einbindung von Männern setzt Klöckner ein klares Signal für umfassendere systemische Maßnahmen. Nun wird sich zeigen müssen, ob Politik und Gesellschaft diesen Forderungen nachkommen.

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