25 May 2026, 02:28

Koblenz baut zwei neue Projekte für bessere Rad- und Fußwege bis 2026

Beginn des Projekts für Rad- und Gehwege Moselweiß/Rauental/Goldgrube - Fällung von Hecken und Bäumen

Koblenz baut zwei neue Projekte für bessere Rad- und Fußwege bis 2026

Zwei große Infrastrukturprojekte sollen die Mobilität für Fußgänger und Radfahrer in Koblenz deutlich verbessern. Ein seit Langem gesperrter Eisenbahn-Tunnel in der Nähe des Kemperhofs wird durch eine neue Brücke ersetzt, während ein zweites Vorhaben einen eigenständigen Weg entlang der Bahntrasse schafft. Beide Initiativen zielen darauf ab, Umwege zu verkürzen und die Verbindungen innerhalb der Stadt zu optimieren.

Der Eisenbahn-Tunnel beim Kemperhof ist seit 2008 geschlossen. Seine Sperrung zwingt Fußgänger und Radfahrer seither zu langen Umwegen zwischen Goldgrube und Moselweiß oder Rauental. Als Lösung wird die Stadt eine neue Fuß- und Radbrücke über die Gleise der Deutschen Bahn bauen. Die Bauarbeiten sollen im Spätsommer 2024 beginnen, nachdem ab Februar desselben Jahres Sträucher und Bäume gerodet werden. Die Brücke wird das Gebiet in der Nähe der Supermärkte an der Koblenzer Straße im Norden mit dem Bereich zwischen Dominicusstraße und Comeniusstraße im Süden verbinden. Nach der Fertigstellung Ende 2026 wird sie zudem eine erweiterte Plattform für den neuen Haltepunkt Verwaltungszentrum unterstützen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das zweite Projekt sieht einen neuen Weg vor, der parallel zur Bahnstrecke verläuft. Diese Route verbindet den Heiligenweg/Kemperhof mit der Behringstraße/Hoevelstraße und bietet Fußgängern und Radfahrern eine sicherere und direktere Alternative. Beide Projekte werden vollständig aus dem Bundesprogramm Klimaschutz durch Radverkehr finanziert.

Die beiden Maßnahmen schaffen bessere Verbindungen für Bewohner, die zwischen wichtigen Stadtteilen Koblenzs unterwegs sind. Brücke und Weg sollen Reisezeiten verkürzen und die Sicherheit erhöhen, wobei die Brücke bis Ende 2026 fertiggestellt sein wird. Dank der Bundesförderung entstehen der Stadt für diese Aufwertungen keine zusätzlichen Kosten.

Quelle