König Charles III. glänzt beim Staatsbankett im Weißen Haus mit Frack-Premiere
Franz-Peter SchachtKönig Charles III. glänzt beim Staatsbankett im Weißen Haus mit Frack-Premiere
König Charles III. und Königin Camilla nahmen am Dienstagabend an einem Staatsbankett im Weißen Haus teil. Die Veranstaltung war der erste Anlass im strengen Frack-Dresscode in der Präsidialresidenz seit 2007 und zog prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft an.
Bereits am Vormittag war das Königspaar mit einer 21-Schuss-Salut während der offiziellen Begrüßungszeremonie empfangen worden. Anschließend hielt König Charles eine Rede vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses – als erst zweiter britischer Monarch in der Geschichte.
Für den Abend galt strenger Frack-Zwang: Sowohl der König als auch der damalige Präsident Donald Trump trugen klassische Gehröcke. Königin Camilla entschied sich für ein knallpinkes Abendkleid des Labels Fiona Clare, während die damalige First Lady ein zartes, delphinblaues Dior-Kleid trug.
Zu den Gästen zählten unter anderem Tech-Milliardär Jeff Bezos, Apple-Chef Tim Cook und Modedesigner Ralph Lauren. Das Dinner war der vierte Staatsempfang, den die Trump-Regierung während ihrer Amtszeit ausrichtete.
Am folgenden Tag standen für das Königspaar Besuche der 9/11-Gedenkstätte und der New Yorker Öffentlichen Bibliothek auf dem Programm.
Das Staatsbankett unterstrich die diplomatischen Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA und belebt eine lange Tradition der Frack-Empfänge im Weißen Haus wieder, die zuletzt vor über einem Jahrzehnt stattfanden. Die königliche Visite setzte sich am nächsten Tag mit Terminen in New York fort.






