Kurioser Trip: Wie eine Dienstreise zur Verwechslungs-Komödie wurde
Eine Reihe von Verwechslungen bei einer Probereise
Während einer kürzlichen Reise zu Rollenproben für Soko Linz kam es zu einer Reihe kurioser Verwechslungen. Als die Autorin mit ihrer Kollegin Katharina Stemberger in einem Hotel abstieg, wurden beide mehrfach mit anderen Personen verwechselt – darunter eine bekannte Schauspielerin und eine Kellnerin mit ähnlichem Namen. Die Missverständnisse führten zu peinlichen Momenten und sogar zu einer schmerzhaften Intervention.
Der erste Irrtum ereignete sich, als ein Hotelgast Stemberger für eine Darstellerin aus Calendar Girls hielt. Obwohl Stemberger nie in dem Stück mitgewirkt hatte, blieb der Fremde von der Ähnlichkeit überzeugt. Später bestellte die Autorin im Hotelfrühstücksraum ein Bier bei einer Kellnerin namens Andrea – nur um kurz darauf von einer Kollegin namens Angelika korrigiert zu werden, die klarstellte, sie habe das Getränk serviert.
Am Büfett des Theaters beharrte daraufhin eine Frau darauf, die Autorin sei Andrea Niedetzky – trotz wiederholter Dementis. Die Verwechslung hielt an, bis die Frau gelassen einen Hugo bestellte. Stemberger, zunehmend genervt, trat der Autorin derweil absichtlich auf den Fuß, um sie davon abzuhalten, die Kellnerin nach ihrer wahren Identität zu fragen.
Solche Fälle waren für die Autorin nichts Neues. Im Laufe der Jahre hatte sie immer wieder berufliche E-Mails erhalten, die eigentlich für eine andere Andrea bestimmt waren – Absender wie Veranstalter oder Firmen waren stets überzeugt, die richtige Person erreicht zu haben. Die Reise fügte sich nahtlos in die lange Liste der Identitätsverwechslungen ein.
Die Proben für die neue Staffel von Soko Linz nahmen durch die wiederholten Fälle falscher Identitäten eine unerwartete Wendung. Sowohl die Autorin als auch Stemberger kehrten mit Anekdoten über die Verwirrungen, einem blauen Zeh und der Erinnerung zurück, wie schnell Namen und Gesichter in der Öffentlichkeit verschwimmen können. Die Vorfälle, so nervig sie auch waren, wurden am Ende zu einer amüsanten Fußnote ihrer Dienstreise.






