Leonhard Pfunds erste Weltcup-Saison: Zwischen Triumph und Erschöpfung
Franz-Peter SchachtLeonhard Pfunds erste Weltcup-Saison: Zwischen Triumph und Erschöpfung
Deutscher Biathlet Leonhard Pfund beendet erste vollständige Weltcup-Saison mit Höhen und Tiefen
Der deutsche Biathlet Leonhard Pfund hat seine erste komplette Weltcup-Saison mit einer Mischung aus Erfolgen und Herausforderungen abgeschlossen. Die Saison 2022/2023 brachte ihm sowohl eine Silbermedaille bei den Europameisterschaften als auch seinen ersten Sieg im IBU-Cup – doch der anspruchsvolle Rennkalender forderte auch seinen Tribut und führte zu Momenten der Erschöpfung.
Ein Höhepunkt der Saison war die Silbermedaille bei den Europameisterschaften 2023, die Pfunds Potenzial unter Beweis stellte. Zudem feierte er mit seinem ersten Sieg im IBU-Cup einen weiteren Meilenstein. Doch das dichte Programm setzte ihm zu, sodass er zeitweise an seine Grenzen geriet.
Der junge Athlet gab offen zu, in einigen Rennen mit Schwierigkeiten gekämpft zu haben, und bezeichnete die Intensität der Saison als eine harte Lernerfahrung. Dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft des deutschen Biathlons. Pfund verweist auf eine neue Generation talentierter, motivierter Nachwuchsathleten, die für bessere Zeiten sorgt.
Zwar räumt er ein, dass der deutsche Biathlon schon stärkere Phasen erlebt hat, doch er ist entschlossen, Zweifel an einem möglichen Niedergang zu widerlegen. Nun steht für ihn zunächst die Regeneration im Vordergrund, um gestärkt in die nächste Saison zu starten.
Pfunds Debüt im Weltcup war geprägt von Höhenflügen wie Podestplatzierungen – aber auch von körperlicher Erschöpfung. Nach einer geplanten Pause vor dem Wiederbeginn des Trainings will er an seine Fortschritte anknüpfen und in den kommenden Jahren dazu beitragen, den deutschen Biathlon wieder nach vorne zu bringen.






