Lindsay Hubbard über Authentizität und Zuschauerbindung in Cannes
Franz-Peter SchachtLindsay Hubbard über Authentizität und Zuschauerbindung in Cannes
Lindsay Hubbard nahm kürzlich am Cannes Lions International Festival of Creativity teil, wo sie eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Mehr als ein Moment: Wie Franchise-Ökosysteme die Kultur prägen“ moderierte. Ihre Teilnahme unterstrich ihre Rolle bei der Gestaltung von Zuschauerbindungen durch authentisches Storytelling.
Während der Veranstaltung bezog sich Hubbard auf ihre Erfahrungen als PR-Expertin und sprach über die Einbindung des Publikums. Sie betonte, wie wichtig es sei, zu sich selbst zu stehen – schließlich wisse sie gar nicht, wie man nicht authentisch sein könne. Dieser Ansatz kommt bei den Zuschauern gut an, die die Darsteller von Bravo und Peacock oft wie Freunde oder Familie wahrnehmen.
Frances Berwick, Vorsitzende von Bravo und Peacock Unscripted, erklärte, das Netzwerk strebe nicht gezielt danach, kulturelle Phänomene oder langlebige Franchises zu schaffen. Vielmehr liege der Fokus darauf, echte Beziehungen zu den Zuschauern aufzubauen. Karen Kovacs, Präsidentin für Werbung und Partnerschaften bei NBCUniversal, fügte hinzu, dass Formate wie „Summer House“ besonders nahbar wirken – ein Grund, warum sich Target als Sponsor für „Shop What Happens“ engagierte.
Die Diskussion machte deutlich, wie Authentizität die Zuschauerbindung stärkt. Hubbards Hintergrund und ihr unverkünstelter Stil tragen maßgeblich zu dieser Verbindung bei. Zudem zeigte sich, wie nahbare Inhalte Partnerschaften – etwa mit Target – ermöglichen.






