Mainz plant schwimmendes Freibad am Rheinufer – Entscheidung steht bevor
Franz-Peter SchachtMainz plant schwimmendes Freibad am Rheinufer – Entscheidung steht bevor
Ein schwimmendes Freibad am Rheinufer von Mainz rückt näher an die Realität. Das Projekt hat bereits erste Unterstützung vom städtischen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt erhalten. Nun planen die Verantwortlichen eine detaillierte Machbarkeitsstudie, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Das geplante Becken soll am Rheinufer südlich der Kaiserbrücke zwischen den Flusskilometern 500,5 und 500,7 entstehen. Ursprünglich war ein Standort etwas weiter nördlich im Gespräch, doch die Lage wurde inzwischen um etwa 100 Meter in Richtung Urbanen Aue angepasst. Die Konstruktion könnte sich bis zu 40 Meter in den Fluss erstrecken, entlang eines 200 Meter langen Abschnitts, und mit Dalben sicher verankert werden.
Bevor das Projekt voranschreitet, muss die Stadt den Vorschlag zunächst genehmigen. Der Haupt- und Personalausschuss wird sich am 10. Juni damit befassen, gefolgt von einer Abstimmung im Stadtrat am 17. Juni. Bei einer Zustimmung soll eine Machbarkeitsstudie zentrale Fragen klären – darunter Lärmbelastung und wirtschaftliche Tragfähigkeit, insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden Infrastruktur und der geplanten Baumaßnahmen in der Umgebung.
Oberbürgermeister Nino Haase betont das Potenzial des Bades, den Zollhafen-Bereich aufzuwerten. Er sieht darin eine Chance, sowohl den Sportstättenausbau als auch die Freizeitmöglichkeiten für die Bürger zu verbessern. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus, bis die Ergebnisse der Studie vorliegen, die für Mitte 2027 erwartet werden.
Im nächsten Schritt wird die Machbarkeitsstudie ausgeschrieben, um offene Fragen zu beantworten. Bis zu ihrem Abschluss bleibt die Zukunft des Projekts ungewiss. Bei einem erfolgreichen Verlauf könnte das schwimmende Becken eine markante Bereicherung für das Mainzer Rheinufer werden.






