Massiver Protest gegen Gesundheitsfonds: Klinikmitarbeiter fürchten Jobverluste und schlechtere Arbeitsbedingungen
Christina SorgatzMassiver Protest gegen Gesundheitsfonds: Klinikmitarbeiter fürchten Jobverluste und schlechtere Arbeitsbedingungen
Protest gegen Entwurf zum Gesundheitsfonds: Beschäftigte fürchten Stellenabbau und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen
Gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung formiert sich Widerstand. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gewerkschafter sowie Krankenhausträger warnen vor drohenden Stellenstreichungen und einer Verschärfung der Arbeitsbedingungen. Eine außerordentliche Betriebsversammlung soll die geplante Reform stoppen.
Die Protestaktion beginnt am Donnerstag um 8 Uhr mit einer außerordentlichen Betriebsversammlung. Dort wollen Beschäftigte, die Gewerkschaft Verdi und der Personalrat ihre Forderungen vorbringen. Kern ihrer Kritik: Sollte der Entwurf in der aktuellen Fassung verabschiedet werden, drohten Verschlechterungen bei den Arbeitsbedingungen und der Abbau von Arbeitsplätzen.
Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt, um auf die Proteste und ihre Ziele aufmerksam zu machen. Auch Krankenhausträger unterstützen die Aktion und teilen die Sorgen über die möglichen Folgen des Gesetzes.
Eingeladen sind unter anderem Rheinland-Pfalz’ Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) sowie Koalitionsabgeordnete aus dem Bundestag. Die Protestierenden fordern eine Überarbeitung oder gar Ablehnung des Gesetzes, bevor es zur finalen Abstimmung kommt.
Die zentrale Forderung der Kampagne ist eindeutig: Das Gesetz darf in seiner jetzigen Form nicht verabschiedet werden. Beschäftigte, Gewerkschaften und Klinikleitungen ziehen an einem Strang, um Stellenverluste zu verhindern und Arbeitsstandards zu sichern. Das Ergebnis der Versammlung und der Fotoaktion wird zeigen, wie es im Widerstand gegen den Entwurf weitergeht.






