Ordnungsbehörde setzt 2025 auf mehr Personal und schärfere Strafen für Sauberkeit und Verkehr
Franz-Peter SchachtOrdnungsbehörde setzt 2025 auf mehr Personal und schärfere Strafen für Sauberkeit und Verkehr
Die städtische Ordnungsbehörde hat ihr Team erweitert und neue Maßnahmen eingeführt, um die öffentliche Sicherheit und die Dienstleistungen für die Bürger zu verbessern. Zu den Änderungen im Jahr 2025 zählen mehr Personal, höhere Bußgelder für das Wegwerfen von Abfall sowie eine spezialisierte Einheit zur Geschwindigkeitsüberwachung. Die Neuerungen sollen die Durchsetzung von Regeln stärken und sowohl Anwohnern als auch Veranstaltern zugutekommen.
Im Januar 2025 übernahm eine neue Abteilungsleiterin die Verantwortung für den Bereich „Bürgerservice und öffentliche Versammlungen“. Diese Position wurde geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung effizienter zu gestalten. Zudem wurden Schichtführer ernannt, die den täglichen Betrieb überwachen und als direkte Ansprechpartner für die Bürger fungieren.
Die Verkehrsabteilung der Ordnungsbehörde stockte ihr Personal im Laufe des Jahres von 16 auf 26 Mitarbeiter auf. Zusätzlich wurde ein weiteres mobiles Blitzergerät angeschafft, das die gleichzeitige Kontrolle an mehreren Standorten ermöglicht. Die neue Einheit zur Geschwindigkeitsüberwachung kann nun flexibel in der gesamten Stadt eingesetzt werden – mit Schwerpunkt auf Unfallschwerpunkten und besonders gefährdeten Bereichen.
Die Ausbildung der Mitarbeiter wurde durch die Einstellung eines Taktikausbilders verbessert. Der Spezialist schult die Beamten in Selbstschutz und im richtigen Umgang mit der Ausrüstung. Gleichzeitig erhielt die Ordnungsbehörde fünf zusätzliche Stellen, was die Gesamtkapazität erhöht.
Im November 2025 wurden die Bußgelder für das Wegwerfen von Abfall angepasst. Wer Zigaretten oder Kaugummi einfach fallen lässt, muss nun 120 Euro zahlen. Zwischen 2021 und 2025 hatte die Stadt bereits Strafen in Höhe von rund 283.000 Euro wegen Verstößen gegen die Abfallvorschriften verhängt.
Um Veranstalter besser zu unterstützen, entwickelte die Stadt ein internes System für die Beschaffung von Absperrungen und die Beauftragung von Logistikdienstleistern. Damit sollen die Planung öffentlicher Veranstaltungen vereinfacht und die Sicherheitsvorkehrungen verbessert werden.
Die Aufstockung des Personals, die verschärften Strafen und die neuen Kontrollinstrumente markieren einen Wandel im Umgang der Stadt mit der öffentlichen Sicherheit. Mit mehr Ressourcen und klareren Abläufen erhoffen sich die Behörden eine bessere Koordination bei Veranstaltungen, im Verkehrsmanagement und bei der Abfallregulierung. Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Strategie, um die Dienstleistungen zu optimieren und gleichzeitig für Ordnung zu sorgen.






