28 June 2026, 08:22

Özdemir warnt vor AfD als größte Gefahr für die deutsche Demokratie

Özdemir sieht Demokratie so bedroht wie nie zuvor

Özdemir warnt vor AfD als größte Gefahr für die deutsche Demokratie

Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat gewarnt, dass die Demokratie in Deutschland vor ihrer größten Bedrohung aller Zeiten steht. Er verwies auf den Aufstieg der rechtsextremen „Alternative für Deutschland“ (AfD) und die möglichen Folgen für das Land und Europa.

Özdemir fordert eine Untersuchung, wo die AfD in ethnonationalistisches Terrain abdriftet – insbesondere in Bundesländern wie Thüringen und Brandenburg. Er unterstützt ein mögliches Verbot der Partei und plädiert dafür, Artikel 21 des Grundgesetzes in diesem Zusammenhang neu zu prüfen.

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Zwar äußerte er Skepsis, ob sich die Anhänger der AfD umstimmen lassen, doch bleibt er entschlossen, es zu versuchen. Özdemir hatte zuvor angekündigt, Hochburgen der AfD zu besuchen, um direkt mit Wählern ins Gespräch zu kommen.

Er betonte die besondere Verantwortung Deutschlands als Land der Shoah und warnte, eine von der AfD geführte Regierung könnte Nachbarn und die Welt in die Irre führen. Özdemir erinnerte daran, dass die deutsche Wiedervereinigung auf der Rolle des Landes als zuverlässiger, europäischer und weltoffener Partner beruhte. Gleichzeitig verwies er auf das Erstarken ähnlicher rechtsextremer Bewegungen in der gesamten EU und weltweit.

Für Özdemir stellt die AfD eine immense Gefahr für die deutsche Demokratie dar. Er bleibt entschlossen, mit Wählern im Dialog zu bleiben und rechtliche Schritte zu prüfen, um ihrem Einfluss entgegenzuwirken. Seine Sorgen reichen über Deutschland hinaus, da rechtsextreme Kräfte auch in anderen Teilen Europas und der Welt an Boden gewinnen.

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