Pizzabote in Berlin-Hellersdorf mit Pistole bedroht – Großeinsatz der Polizei
Stefan TrubinPizzabote in Berlin-Hellersdorf mit Pistole bedroht – Großeinsatz der Polizei
Pizzabote in Berlin-Hellersdorf mit Waffe bedroht – Festnahme nach Großeinsatz
Am Montagabend ist ein Pizzalieferant im Berliner Ortsteil Hellersdorf mit einer Schusswaffe bedroht worden. Der Vorfall löste einen Polizeieinsatz mit Spezialeinheiten aus, nachdem der 49-jährige Tatverdächtige, ein Anwohner, mutmaßlich eine geladene Pistole gezückt haben soll. Die Behörden nahmen den Mann vorläufig fest, ließen ihn jedoch nach den ersten Ermittlungsschritten wieder frei.
Die Auseinandersetzung ereignete sich gegen 17:40 Uhr in der Forster Straße. Der 42-jährige Lieferfahrer gab an, der Verdächtige – ein ortsansässiger Mann – habe während des Zusammentreffens plötzlich eine Handfeuerwaffe hervorgeholt. Aus Angst um seine Sicherheit floh der Fahrer und alarmierte umgehend die Polizei.
Die Beamten rückten zügig mit einer Spezialeinheit an. Auf Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses drangen sie in die Wohnung des Verdächtigen ein und nahmen ihn vorläufig fest. Dabei wurden eine geladene Pistole sowie Munition sichergestellt.
Der 49-Jährige wurde zur Feststellung seiner Identität und zur Entnahme einer Blutprobe in Gewahrsam genommen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,2 Promille. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt, während die Ermittlungen weiterlaufen.
Mittlerweile wurde der Fall an die Kriminalermittlungsabteilung der Direktion 3 der Berliner Polizei zur vertieften Aufklärung übergeben. Seit der Übergabe gab es keine öffentlichen Updates zum Stand der Ermittlungen.
Gegen den Beschuldigten wird weiterhin ermittelt, offizielle Anklagepunkte wurden jedoch noch nicht erhoben. Die Polizei hält sich mit weiteren Details zu den laufenden Untersuchungen zurück. Die beschlagnahmte Waffe und die Munition dürften als Beweismittel eine zentrale Rolle im Verfahren spielen.






