20 April 2026, 14:37

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich um ein Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit einem Himmel im Hintergrund und dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund

Die Dortmunder Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall löste eine schnelle Reaktion aus: Die Behörden beschafften einen Durchsuchungsbeschluss und identifizierten einen 44-jährigen Einwohner als Hauptverdächtigen.

Die Ermittlungen begannen, als das Video online verbreitet wurde und die Misshandlung des Hundes zeigte. Die Polizei handelte nach dem deutschen Tierschutzgesetz und veranlasste eine richterlich genehmigte Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen. Bei der Aktion beschlagnahmten die Beamten den Belgischen Schäferhund und brachten ihn in ein Tierheim, wo er nun versorgt wird.

Die Aufnahmen sorgten für öffentliche Empörung und führten zu Hunderten von Hinweisen und offiziellen Beschwerden bei den Behörden. Die Dortmunder Polizei warnte davor, das Video weiterzuverbreiten, und betonte, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten verfolgt werden. Die Ermittler prüfen den Fall weiterhin, der Verdächtige steht weiterhin unter Beobachtung.

Der Hund befindet sich derzeit in der Obhut eines Tierheims, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei wiederholte, dass gegen Personen, die zu Gewalt aufrufen oder das Video verbreiten, rechtliche Schritte eingeleitet werden. Das Ergebnis des Falls hängt von den Erkenntnissen der laufenden Untersuchungen ab.

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