Premiere mit Hindernissen: Wiesbadens erstes MERIAN Reisefestival polarisiert Besucher
Christina SorgatzPremiere mit Hindernissen: Wiesbadens erstes MERIAN Reisefestival polarisiert Besucher
Das erste MERIAN Reisefestival startete am Wochenende im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden
Veranstaltet vom Hamburger Reistemagazin MERIAN, versprach die dreitägige Veranstaltung Inspiration, Informationen und lebhafte Diskussionen rund ums Reisen. Besucher entdeckten Ziele von nahen Orten wie der Region Wiesbaden-Rheingau bis hin zu fernen Destinationen wie Costa Rica und Alaska.
Das Festival begann zwar bereits am Samstag, doch viele Gäste hatten zunächst Schwierigkeiten, den Eingang zu finden. Weder Schilder noch Banner wiesen den Weg, sodass einige verwirrt umherirrten. Erst später am Tag tauchte ein handschriftlicher Hinweis auf.
Drinnen herrschte im Ausstellungsbereich reges Treiben: Vorträge, Verkostungen und Mitmachaktionen füllten die Halle, darunter eine Klangschalen-Session von Schloss Freudenberg. Im Außenbereich zog ein Fotografie-Workshop des Anbieters Cewe zahlreiche Besucher an.
Trotz des vielfältigen Programms hinterfragten manche Gäste den Nutzen der Veranstaltung. Der Eintritt kostete 25 Euro für einen Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – ein Preis, der bei einigen das Gefühl hinterließ, zu viel bezahlt zu haben. Andere bemängelten, dass der Stand der Region Wiesbaden-Rheingau mehr lokale Highlights hätte präsentieren können.
Nach drei Tagen mit Vorträgen, Verkostungen und Workshops endete das Festival am Montag. Während einige Besucher die Mischung aus regionalen und internationalen Zielen schätzten, fanden andere, dass das teure Eintrittsgeld nicht im Verhältnis zum Erlebnis stand. Die Veranstalter werden die Rückmeldungen vermutlich auswerten, bevor sie künftige Ausgaben planen.






