21 April 2026, 04:41

Prozess um spektakulären 5,6-Millionen-Euro-Raub in Berlin eröffnet

Alte französische Banknote mit ernstem Mann im Anzug und der Frage "A qui le crime profite-il?" auf weißem Hintergrund mit schwarzem Rand.

Prozess um spektakulären 5,6-Millionen-Euro-Raub in Berlin eröffnet

In Berlin hat der Prozess gegen drei Männer begonnen, die mutmaßlich an einem 5,6-Millionen-Euro-Raubüberfall auf ein Geldtransportunternehmen beteiligt waren. Die Tat ereignete sich im Dezember 2025.

Die Verhandlung begann am Dienstag um 9:30 Uhr und leitet damit das juristische Verfahren gegen die drei Angeklagten im Alter von 28, 29 und 37 Jahren ein. Ihnen wird vorgeworfen, am 21. Dezember 2025 insgesamt 5,6 Millionen Euro aus dem Tresor des Unternehmens gestohlen zu haben. Nach Angaben der Ermittler wurde das Geld später aufgeteilt und an verschiedenen Verstecken deponiert.

Die Staatsanwaltschaft hat die Beschlagnahmung von Vermögenswerten in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro beantragt. Zudem fordert sie die Einziehung weiterer 3,4 Millionen Euro, die mutmaßlich aus der Straftat stammende Gewinne darstellen. Bisher hat das Gericht zwei Verhandlungstermine angesetzt; das Verfahren soll mindestens bis zum 28. April andauern.

Zwei der Beschuldigten arbeiteten zum Zeitpunkt des Diebstahls bei dem betroffenen Geldlogistikunternehmen. Ihr angebliches Insiderwissen steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.

In den kommenden Wochen wird das Gericht die Beweislage weiter prüfen. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten neben möglichen Haftstrafen erhebliche finanzielle Sanktionen. Das Urteil wird auch entscheiden, ob die beschlagnahmten Gelder sowie die zusätzlichen Summen endgültig eingezogen werden.

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