Rheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zur Rhein-Vertiefung im Juli 2026
Christina SorgatzRheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zur Rhein-Vertiefung im Juli 2026
Öffentliche Anhörungen zur Initiative „Rheinfelden 20plus“ finden im Juli 2026 statt. Bei den Treffen sollen Pläne zur Vertiefung des Rheins bei Rheinfelden erörtert werden, um die Stromerzeugung aus Wasserkraft zu steigern. Anwohner, Unternehmen und lokale Behörden erhalten dabei die Möglichkeit, Bedenken und Einwände vorzubringen.
Das von der naturenergie hochrhein AG geleitete Projekt sieht vor, die Flusssohle oberhalb und unterhalb des Rheinfelder Wasserkraftwerks auszubaggern. An zwei separaten Stellen sollen etwa 35.000 Kubikmeter Gestein abgetragen werden. Die Bauarbeiten dürften rund zweieinhalb Jahre dauern.
Die für den 1. und 2. Juli im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen geplanten Anhörungen befassen sich mit den ökologischen Auswirkungen sowie mit Ausgleichsmaßnahmen für betroffene Gewässer. Eingaben von Gemeinden, Firmen und Privatpersonen werden geprüft. Ob die Termine stattfinden, hängt jedoch von der Zustimmung aller am Verfahren beteiligten Parteien ab.
Im Mittelpunkt der Diskussionen steht, wie sich die Vertiefung auf das Ökosystem des Oberrheins auswirken könnte. Die Initiative zielt darauf ab, die Energieausbeute zu erhöhen, dabei aber mögliche ökologische Folgen zu berücksichtigen.
Die Anhörungen bieten den Beteiligten eine Plattform, um Nutzen und Risiken des Projekts zu bewerten. Die in diesen Sitzungen getroffenen Entscheidungen könnten die Zukunft der Wasserkraftnutzung und der Flussbewirtschaftung in der Region prägen. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob die Vertiefungsarbeiten wie geplant umgesetzt werden.






