Sachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur und Klimaschutz bis 2030
Franz-Peter SchachtSachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur und Klimaschutz bis 2030
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt hat am 1. Juli 2026 eine neue Amtszeit begonnen. In seinem jüngsten Positionspapier werden zentrale Prioritäten für eine nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturinvestitionen in der Region dargelegt. Die Empfehlungen des Gremiums zielen darauf ab, die wirtschaftliche Zukunft des Landes zu stärken und gleichzeitig die Klimaherausforderungen zu bewältigen.
Der Beirat übergab sein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) an Prof. Dr. Armin Willingmann. Darin betont er die Notwendigkeit von Investitionen, die langfristige Vorteile für die Infrastruktur, das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit Sachsen-Anhalts schaffen. Das Dokument hebt zudem die Chancen hervor, Infrastrukturmodernisierungen mit Innovation, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz zu verbinden.
Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen moderne Energie- und Heizsysteme, eine leistungsfähige Wasserstoffwirtschaft sowie ein emissionsarmer öffentlicher Verkehr. Auch nachhaltige Bauweisen wurden priorisiert. Der Beirat empfiehlt die Förderung widerstandsfähiger, hochleistungsfähiger Infrastruktur, die Abhängigkeiten verringert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöht.
Um diese Vorhaben zu begleiten, wird der Beirat der Landesregierung wissenschaftliche Fachberatung anbieten. Seine Arbeit steht im Einklang mit dem Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie dem Klimaschutz-Fachplan des Landes. Zudem hat das Gremium weitere Unterstützung bei der zielgerichteten Verwendung des Sondervermögens zugesagt.
Die Vorschläge des Beirats konzentrieren sich darauf, eine moderne, klimafreundliche Wirtschaft in Sachsen-Anhalt zu gestalten. Die Empfehlungen zielen auf Infrastrukturprojekte ab, die die regionale Wertschöpfung und Energiesouveränität stärken. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie die Landesregierung diese Pläne umsetzt.






