Sanierter Berliner Mauerweg lädt mit neuem Komfort zum Spazieren ein
Franz-Peter SchachtSanierter Berliner Mauerweg lädt mit neuem Komfort zum Spazieren ein
Ein Kilometerabschnitt des Berliner Mauerwegs entlang der Ruppiner Chaussee ist nach einer umfassenden Sanierung wieder für Besucher geöffnet. Der erneuerte Weg bietet nun eine glattere Oberfläche, eine verbesserte Entwässerung und neue Sitzgelegenheiten. Dieser Abschnitt ist der siebte, der in den letzten Jahren auf der 160 Kilometer langen Route modernisiert wurde.
Der Weg folgt dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen dem Berliner Bezirk Reinickendorf und Hennigsdorf in Brandenburg. Mit der Zeit hatte sich dieser Teil des Pfades aufgrund von instabilem Boden und einer schwachen Fundamentierung verschlechtert. Die Sanierung behob diese Probleme, indem der alte Asphalt – der nun recycelt wird – ersetzt und der Wasserabfluss optimiert wurde, um künftige Schäden zu vermeiden.
Regenwasser fließt nun direkt in den nahegelegenen Wald ab, was die Erosion verringert. Zu den neuen Einrichtungen gehört eine Bank aus regionalem Eichenholz, die Spaziergängern eine Rastmöglichkeit bietet. Zudem wurde eine Informationstafel mit historischen Fotografien und mehrsprachigen Texten aufgestellt, die an die Teilung der Stadt während des Kalten Krieges erinnert.
Der modernisierte Abschnitt ist nun barriereärmer und lädt Besucher noch mehr zum Erkunden ein. Gleichzeitig befinden sich weitere Teilstücke des Mauerwegs noch in der Sanierung oder Planung.
Der wiedereröffnete Abschnitt schließt an sechs weitere bereits modernisierte Teile des Berliner Mauerwegs an. Die Verbesserungen sollen den historischen Charakter des Weges bewahren und ihn gleichzeitig komfortabler für Spaziergänger gestalten. In den kommenden Jahren sind weitere Sanierungsarbeiten entlang der Route geplant.






