20 March 2026, 20:57

Schweitzer kämpft um SPD-Macht in Rheinland-Pfalz vor historischem Duell mit der CDU

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text zur Parteipropaganda.

Schweitzer: SPD soll lenken, nicht nur mitfahren - Schweitzer kämpft um SPD-Macht in Rheinland-Pfalz vor historischem Duell mit der CDU

Rheinland-Pfalz: SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer steht vor einem Kopf-an-Kopf-Rennen

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Rheinland-Pfalz' langjähriger SPD-Vorsitzender Alexander Schweitzer sieht sich in der anstehenden Landtagswahl einem engen Wettkampf gegenüber. Aktuelle Umfragen zeigen seine Partei nahezu gleichauf mit der CDU – ein Ende der jahrzehntelangen klaren SPD-Vorherrschaft zeichnet sich ab. Schweitzer, der seit 1991 regiert, gibt sich entschlossen, die Führung zu behalten, statt zurückzutreten – selbst wenn Koalitionsgespräche nötig werden sollten.

Die SPD dominierte in Rheinland-Pfalz die letzten 20 Jahre die Politik. Unter der Führung von Malu Dreyer ab 2014 sicherte sich die Partei Siege in den Wahlen 2006, 2011, 2016 und 2021. Damit kehrte sich die zuvor von der CDU geprägte Ära um, die in den 1980er- und 1990er-Jahren ihren Höhepunkt erlebt hatte.

Schweitzer hat seine Position deutlich gemacht: Er werde in keinem von der Union geführten Kabinett mitwirken, falls die CDU die Wahl gewinnt. Eine große Koalition schließt er jedoch nicht grundsätzlich aus. Seine Haltung spiegelt sowohl Selbstbewusstsein als auch Vorsicht wider, während der Wahlkampf in die heiße Phase geht.

Angesichts des enger werdenden Rennens betont Schweitzer, er werde weiter an der Spitze bleiben. "Ich beabsichtige, am Steuer zu bleiben", erklärte er und signalisierte damit, dass er keine zweitrangige Rolle akzeptieren werde. Das Ergebnis könnte die politische Landschaft des Bundeslandes nach Jahren der SPD-Herrschaft neu ordnen.

Die Wahl wird entscheiden, ob die SPD ihre lange Regierungszeit verlängert oder einen Machtwechsel hinnehmen muss. Schweitzers Weigerung, an einer CDU-geführten Regierung mitzuwirken, setzt klare Grenzen für mögliche Koalitionen. Nach Jahrzehnten der SPD-Stärke bereitet sich das Land nun auf einen hart umkämpften Wahlkampf vor.

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