Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Stefan TrubinSchwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr, darunter eine zweistündige Vollsperrung der RE-9-Linie zwischen Köln und Gelsenkirchen.
Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich der Mann in einem nicht zugänglichen Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein Regional-Express, der von Köln aus unterwegs war, erfasste ihn und verursachte schwere Verletzungen. Rettungskräfte trafen schnell ein, leisteten sofortige medizinische Erstversorgung und brachten den Verletzten eilends in ein Krankenhaus.
Nach dem Zusammenstoß blieb die RE-9-Strecke für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Sieben weitere Züge hatten insgesamt Verspätungen von rund 90 Minuten, während zusätzliche Abschnitte der Strecke vorübergehend gesperrt oder umgeleitet wurden.
Die Behörden haben noch nicht geklärt, wie der Arbeiter auf die Gleise gelangt ist. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls laufen noch.
Der Zwischenfall wirft Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen im Schienenverkehr auf. Der Zugverkehr wurde zwar wieder aufgenommen, doch hielten sich die Verspätungen noch stundenlang nach der Kollision. Die Behörden prüfen weiterhin, wie der Arbeiter vor der Ankunft des Zuges in den gefährlichen Bereich gelangen konnte.






