13 April 2026, 14:36

Solinger Stadtrat soll Eissporthalle dringend vor Schließung retten

Eislaufbahn in einem Stadtplatz umgeben von Gebäuden, Treppen, Geländern, Informationsschildern, Laternen, Bäumen und schneebedeckter Erde unter einem Himmel.

Solinger Stadtrat soll Eissporthalle dringend vor Schließung retten

Wählervereinigung SG zukunft. fordert Solingens Stadtrat zu raschem Handeln für den Erhalt der Eissporthalle auf

In einem offiziellen Antrag drängt die Wählervereinigung SG zukunft. den Solinger Stadtrat, den Erhalt der städtischen Eissporthalle zur dringenden politischen Priorität zu erklären. Die Gruppe warnt vor weitreichenden Folgen, sollte die Anlage geschlossen werden.

Die Eissporthalle ist ein zentraler Treffpunkt in Solingen und dient als Austragungsort für Vereins- und Schulsport, Freizeitaktivitäten sowie Gemeinschaftsveranstaltungen. Eine mögliche Schließung würde den organisierten Sport, Jugendprogramme und den Ruf der Stadt als attraktiven Wohnort schwer beeinträchtigen.

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SG zukunft. kritisiert, dass frühere Diskussionen keine nachhaltigen Lösungen gebracht hätten. Die Gruppe verweist auf anhaltende strukturelle und finanzielle Probleme beim Betreiber der Halle, die es der Stadtverwaltung und dem Sportausschuss erschwerten, an entscheidende Informationen zu gelangen.

Um die Situation zu verbessern, schlägt der Verein strengere Transparenzregeln vor. Regelmäßige, detaillierte Berichte würden es politischen Gremien ermöglichen, den Fortschritt zu überwachen und bei Bedarf einzugreifen. Der Antrag plädiert zudem für eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid, um den Weiterbetrieb der Halle zu sichern.

Paul Gerd Rössling, Mitglied von SG zukunft. im Sportausschuss, betont, dass der Betreiber vollständige Offenheit über seine finanziellen und strukturellen Herausforderungen schaffen müsse. Ohne diese Transparenz könne die Stadt keine wirksamen Unterstützungsmöglichkeiten prüfen oder die Zukunft der Anlage langfristig sichern.

Der Antrag formuliert klare Forderungen: mehr Transparenz, intensivere kommunale Zusammenarbeit und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Eissporthalle. Bei Annahme könnten diese Schritte Dienstleistungseinschränkungen verhindern und die Bedeutung der Anlage für den lokalen Sport und das Gemeinschaftsleben bewahren.

Quelle