SPD in Sachsen-Anhalt will bezahlbares Leben und faire Löhne durchsetzen
Stefan TrubinWillingmann für sozial gerechtes, weltoffenes Sachsen-Anhalt - SPD in Sachsen-Anhalt will bezahlbares Leben und faire Löhne durchsetzen
SPD in Sachsen-Anhalt stellt Wahlprogramm vor – Sozialdemokraten setzen auf bezahlbares Leben und faire Löhne
Die SPD in Sachsen-Anhalt hat ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl 2026 vorgestellt. Spitzenkandidat Armin Willingmann wirbt für bezahlbaren Wohnraum, faire Löhne und eine Stärkung der öffentlichen Dienste. Zu seinen zentralen Forderungen gehören Steuersenkungen auf Grundnahrungsmittel sowie kostenlose Kinderbetreuung, um Familien finanziell zu entlasten.
Im Mittelpunkt von Willingmanns Kampagne stehen wirtschaftliche Gerechtigkeit und Lebensqualität. Er will die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken und die Kosten für Kinderbetreuung reduzieren – inklusive kostenfreier Kita-Plätze. Zudem plant die Partei, Schulmaterialien vollständig zu übernehmen, damit Bildung nicht vom Einkommen der Eltern abhängt.
In der Energiepolitik setzt er auf einen gerechten Übergang zu bezahlbarer Wärmeversorgung und erneuerbaren Energien. Doch es gibt Spannungen mit dem Koalitionspartner CDU, insbesondere bei der Personalausstattung der Polizei. Willingmann plädiert für realistische Ziele statt dessen, was er als "unrealistische Forderungen" bezeichnet.
Gleichzeitig warnt er vor dem wachsenden Einfluss der AfD. Sollte die rechtsextreme Partei stärkste Kraft werden, fürchtet er, dass dies Fachkräfte davon abhalten könnte, nach Sachsen-Anhalt zu ziehen. Die nächste Landtagswahl steht 2026 an – dann werden alle 97 Mandate im Landtag neu vergeben.
Das SPD-Programm verbindet Entlastungen bei den Lebenshaltungskosten mit langfristigen Wirtschaftsplänen. Kostenlose Kinderbetreuung, günstigere Lebensmittel und eine faire Energiepolitik sollen Haushalte unterstützen. Gleichzeitig belasten Streitigkeiten über die Polizeipolitik und die Sorge vor dem Aufstieg der AfD den Wahlkampf.






