24 May 2026, 02:30

SPD-Politikerin fordert AfD-Verbot und lehnt jede Zusammenarbeit ab

SPD-Vizechefin Midyatli: Albig ist mit AfD-Kooperationsvorschlag völlig verkehrt

SPD-Politikerin fordert AfD-Verbot und lehnt jede Zusammenarbeit ab

Eine führende Sozialdemokratin hat jede Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD scharf verurteilt. Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, lehnte Vorschläge ab, Minderheitsregierungen mit Duldung der AfD zu bilden. Zudem forderte sie ein vollständiges Verbot der Partei.

Der Streit entbrannte, nachdem Torsten Albig, ehemaliger Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, SPD-Mitgliedern nahegelegt hatte, über von der AfD geduldete Minderheitsregierungen nachzudenken. Midyatlı konterte, die AfD sei „unmenschlich und demokratiefeindlich“. Sie bestehe darauf, die Partei müsse „jederzeit und überall“ bekämpft werden.

Midyatlı ging noch einen Schritt weiter und verlangte eine sofortige Prüfung, ob die AfD mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Sie argumentierte, deren Politik und Rhetorik stellten eine direkte Bedrohung für demokratische Werte dar. Ihre Haltung spiegelt die tiefen Gräben innerhalb der SPD wider, wie mit dem Aufstieg der rechtsextremen Gruppe umzugehen ist.

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Die SPD-Stellvertreterin hat ihre Position klar gemacht: Keine Zusammenarbeit mit der AfD – unter keinen Umständen. Zudem drängt sie auf rechtliche Schritte, um die Verfassungsmäßigkeit der Partei zu überprüfen. Die Debatte zeigt die wachsenden Spannungen über die Rolle der AfD in der deutschen Politik.

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