Sprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die Kunstwelt revolutioniert
Franz-Peter SchachtSprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die Kunstwelt revolutioniert
Die Galerie Sprüth Magers zählt zu den renommiertesten Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin. Gegründet von Monika Sprüth und Philomene Magers, hat sie sich einen Namen mit der Präsentation bahnbrechender Werke in mehreren Städten gemacht.
Ihre Anfänge liegen in den 1980er- und 1990er-Jahren mit Standorten in Köln und München. Ein entscheidender Schritt folgte 2003 mit der Eröffnung eines Ausstellungsraums in London, der den internationalen Durchbruch markierte. Dort wurden Künstler wie Daniel Buren, Gilbert & George und Wolfgang Laib gezeigt.
2008 eröffnete Sprüth Magers in Berlin-Mitte ihre Hauptgalerie in einem ehemaligen Ballsaal. Der Ort entwickelte sich zu einem Zentrum für avantgardistische Kunst und präsentierte Namen wie Robert Elfgen, Thomas Demand und Kaari Upson. Auch die Fotografie spielt eine zentrale Rolle – mit Werken von Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer.
Die Galerie fördert zudem aufstrebende Talente wie Thomas Scheibitz und George Condo. Durch regelmäßige Teilnahmen an internationalen Kunstmessen und Kooperationen über Deutschland hinaus hat sie ihr globales Netzwerk ausgebaut. Künstler wie Lizzie Fitch, Anthony McCall und Jenny Holzer waren ebenfalls in ihren Ausstellungen vertreten.
Heute ist Sprüth Magers eine der führenden Kräfte der zeitgenössischen Kunstszene. Ihr Berliner Standort zieht weiterhin mit mutigem Programm und internationaler Ausstrahlung Aufmerksamkeit auf sich. Der Fokus auf Fotografie und experimentelle Werke hält die Galerie an der Spitze der Kunstwelt.






