Steinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Franz-Peter SchachtSteinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg nach Steinwürfen auf Gleise behindert
Nachdem Kinder Steine auf die Bahnschienen gelegt hatten, kam es zu Verspätungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg. Der Vorfall sorgte für erhebliche Reisebehinderungen und löste einen schnellen Einsatz der Bundespolizei aus. Die Behörden weisen nun erneut auf die lebensgefährlichen Risiken hin, die mit dem Betreten von Bahnanlagen verbunden sind.
Die Probleme begannen am Montagabend, als ein Lokführer mehrere Kinder in der Nähe der Gleise bemerkte. Kurz darauf wurden Steine auf den Schienen entdeckt, woraufhin die Polizei eingreifen musste. Eine Streife mit Blaulicht rückte an, entfernte die Gegenstände und sperrte die Strecke vorübergehend.
Als die Beamten eintrafen, waren keine Kinder mehr vor Ort. Trotz des Zwischenfalls gibt es laut Bundespolizei in den vergangenen zwei Jahren keine bundesweiten Meldungen über ähnliche Vorfälle mit Kindern auf Bahnanlagen.
Die Polizei warnt eindringlich: Das Betreten von Gleisbereichen ist lebensgefährlich. Schon das Ablegen von Gegenständen auf den Schienen stellt eine Straftat mit schweren rechtlichen Folgen dar. Solche Handlungen gefährden nicht nur Menschenleben, sondern führen auch zu erheblichen Verspätungen für Reisende.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von Bahnanlagen ausgehen – insbesondere für Jugendliche. Mit Blick auf die bevorstehenden Schulferien appellieren die Behörden an Eltern, ihre Kinder über diese Risiken aufzuklären. Verzögerungen durch solche Ereignisse bleiben unvermeidbar, sobald Sicherheitsüberprüfungen und Freigaben erforderlich sind.






