Ulrike Mohr verlässt Koblenz: Sieben Jahre als Krisenmanagerin und Stadtgestalterin
Stefan TrubinUlrike Mohr verlässt Koblenz: Sieben Jahre als Krisenmanagerin und Stadtgestalterin
Ulrike Mohrs scheidet nach siebenhalb Jahren im Amt als Oberbürgermeisterin von Koblenz aus. Sie wird nicht erneut kandidieren und übernimmt demnächst eine neue Position bei der Bundesagentur für Arbeit.
Während ihrer Amtszeit sah sich Mohrs mit großen Herausforderungen konfrontiert, darunter die COVID-19-Pandemie, die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie die Flutkatastrophe im Ahrtal. Zudem begleitete sie die Fertigstellung zentraler Projekte wie die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Freibads Oberwerth und die Modernisierung der Sportanlage Schmitzers Wiese.
Mohrs initiierte das Lotsenhaus als internationale Willkommensstelle und unterstützte Geflüchtete, die in der Stadt ankamen. In ihrer Abschiedsrede betonte sie die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts, von faktenbasierten Entscheidungen und eines respektvollen Dialogs.
Oberbürgermeister David Langner würdigte sie als dynamische Führungspersönlichkeit, die Koblenz nachhaltig geprägt habe. Eine offizielle Verabschiedung findet am 25. Juni im Stadtrat statt. Die neue Oberbürgermeisterin wird Dr. Dagmar Kranz (CDU) sein.
Ab dem 1. Juli leitet Mohrs die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer Phase, in der Koblenz bedeutende Krisen bewältigte und große öffentliche Vorhaben umsetzte. Die Übergabe an ihre Nachfolgerin hat bereits begonnen.






