Universität Freiburg erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren für 2026
Franz-Peter SchachtUniversität Freiburg erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren für 2026
Die Universität Freiburg hat für rund 50 iranische Studierende, die im Sommersemester 2026 eingeschrieben sind, die Studiengebühren erlassen. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender finanzieller Belastungen unter Studierenden aufgrund der eskalierenden Spannungen im Iran. Die Hochschulleitung reagierte zügig, um die Betroffenen zu entlasten.
Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zahlen in der Regel 1.500 Euro pro Semester. Die Universität griff auf ihre bestehende Regelung zurück, die in Fällen akuter Notlagen einen Gebührenerlass vorsieht. Sämtliche Anträge iranischer Studierender wurden priorisiert bearbeitet und bewilligt.
Wissenschaftsministerin Petra Olschowski rief die Hochschulen im Land dazu auf, unkomplizierte und wirksame Lösungen für betroffene Studierende zu finden. Neben dem Gebührenerlass bieten die Studierendenwerke Soforthilfen an. Dazu gehört der Zugang zu Härtefallfonds für Studierende, die in akuten finanziellen Engpässen stecken.
Der Gebührenerlass gilt für das Sommersemester 2026. Zudem stehen Notfallförderungen und Beratungsangebote bereit, um den Studierenden die Fortsetzung ihres Studiums zu ermöglichen. Mit der Entscheidung will die Universität die direkten finanziellen Folgen der aktuellen Lage im Iran abfedern.






