WM 2023: Was Autofahrer bei Fahnen, Korsos und Dekorationen beachten müssen
Franz-Peter SchachtWM 2023: Was Autofahrer bei Fahnen, Korsos und Dekorationen beachten müssen
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2023 startet am 11. Juni – 48 Mannschaften kämpfen bis zum Finale am 19. Juli um den Titel. Während sich Fans auf die Feiern vorbereiten, erinnern deutsche Behörden Autofahrer an die Regeln für Fahrzeugdekorationen und Autokorsos während des Turniers.
Erlaubt sind kleine Fahnen an den Fenstern sowie Aufkleber als WM-Schmuck. Auch das Bemalen des Autos in Nationalfarben ist gestattet – vorausgesetzt, es beeinträchtigt nicht die Sicht des Fahrers oder stellt eine Gefahr dar. Alle Dekorationen müssen jedoch sicher befestigt sein: Keine losen oder hervorstehenden Teile, die sich selbst bei Tempo 50 lösen könnten.
Nummernschilder müssen stets voll lesbar bleiben, und die Blinker in den Seitenspiegeln dürfen nicht verdeckt werden. Fahrer in Konvois müssen sich an die Verkehrsregeln halten, also bei Rot anhalten und Vorfahrt gewähren. Das Blockieren von Kreuzungen oder Rettungswegen ist streng verboten.
Obwohl Autokorsos in Deutschland eigentlich illegal sind, zeigen sich die Behörden bei Großereignissen wie der WM oft kulant. Dennoch gelten die üblichen Verkehrsregeln: Mitfahrer müssen auf zugelassenen Sitzen Platz nehmen, und die Promillegrenzen bleiben unverändert.
Erstmals treten 2023 insgesamt 48 Teams an – acht mehr als bei der vorherigen Austragung. Mit ausgedehnten Feiern ist zu rechnen, doch die Behörden mahnen zur Vorsicht, um Unfälle oder Bußgelder zu vermeiden. Das Turnier endet am 19. Juli; auf den Straßen ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Fahrer sollten Dekorationen außerhalb von Städten entfernen, um Gefahren zu vermeiden. Die Polizei wird die Korsos im Auge behalten, bei kleineren Verstößen könnte sie während der WM jedoch ein Auge zudrücken.






