Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen und keine Lösung in Sicht
Franz-Peter SchachtWohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen und keine Lösung in Sicht
Deutschland steht vor einer schweren Wohnungsnot – 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit
Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, kritisiert die Reaktion der Bundesregierung als unzureichend und fordert sofortiges Handeln, um den Mangel zu bekämpfen. Sie verlangt ein großes Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen und gemeinnützigem Wohnraum zu beschleunigen. Lay besteht darauf, dass die Bundesregierung selbst die Verantwortung für den Bau bezahlbarer Wohnungen übernehmen muss – statt sich auf private Investoren zu verlassen. Zu ihren Forderungen gehört auch die zügige Freigabe der längst versprochenen Fördergelder für gemeinnützige Wohnprojekte.
Die Linke bezeichnet die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“. Lay argumentiert, dass die bisherigen Maßnahmen – etwa die Vorschläge von Verena Hubertz – das Ausmaß der Krise nicht annähernd lösen. Ohne rasches Eingreifen werde der Mangel an bezahlbarem Wohnraum die soziale Ungleichheit im Land weiter verschärfen, warnt sie.
Lays Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau von Sozialwohnungen, kommunalem Wohnraum und Genossenschaftswohnungen. Diese Wohnformen seien entscheidend, um den Druck auf dem Markt zu verringern und langfristig bezahlbare Mieten für die Bevölkerung zu sichern.
Doch die Wohnungsnot verschärft sich weiter: Noch immer fehlen 1,4 Millionen Wohnungen. Lay fordert direkten Wohnungsbau durch den Staat sowie eine schnellere Verteilung von Fördermitteln. Ohne diese Schritte, so ihre Warnung, werde sich die Krise weiter zuspitzen und Haushalte in ganz Deutschland zusätzlich belasten.






