Worms steht vor vorgezogener Oberbürgermeisterwahl nach Kessels überraschendem Rücktritt
Christina SorgatzWorms steht vor vorgezogener Oberbürgermeisterwahl nach Kessels überraschendem Rücktritt
Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel hat seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt gegeben und wird sein Amt zum 1. Januar 2027 niederlegen – ein halbes Jahr vor dem regulären Ende seiner Amtszeit. Der CDU-Politiker nannte als zentrale Gründe für seine Entscheidung die Notwendigkeit eines reibungslosen Übergangs und einer stabilen Stadtführung. Sein Ausscheiden wird noch in diesem Jahr eine vorgezogene Oberbürgermeisterwahl auslösen.
Kessel, der ursprünglich bis Juni 2027 im Amt bleiben wollte, wird nun bis zum 31. Dezember 2026 regieren. Seine Entscheidung stützt sich auf Bestimmungen des Landesbeamtengesetzes von Rheinland-Pfalz, die es Kommunalpolitiker:innen ermöglichen, auf eigenen Antrag nach Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand zu treten.
Die vorgezogene Oberbürgermeisterwahl ist für den 13. September 2026 angesetzt. Sollte kein Kandidat oder keine Kandidatin im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichen, folgt zwei Wochen später am 27. September eine Stichwahl. Dieses Verfahren stellt sicher, dass Worms zu Kessels Ausscheiden Anfang 2027 eine neue Führungspersönlichkeit hat.
Mit seinem vorzeitigen Rückzug will Kessel Klarheit und Kontinuität für die Wormser Stadtverwaltung schaffen. Die Wahl im September wird über seine Nachfolge entscheiden, wobei die oder der Gewählte das Amt zu Beginn des kommenden Jahres antreten wird. In seinen verbleibenden Monaten im Amt wird Kessel den Fokus auf einen stabilen Übergangsprozess legen.






