Wüst reformiert NRW: Wie Bürokratieabbau das Vertrauen in die Demokratie stärken soll
Franz-Peter SchachtWüst reformiert NRW: Wie Bürokratieabbau das Vertrauen in die Demokratie stärken soll
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst treibt eine schlankere und effizientere Regierung voran. Sein Bundesland hat eine Schlüsselrolle bei der Ausgestaltung der Bundesmodernisierungsagenda gespielt – ein Plan mit 200 Maßnahmen, um Bürokratie abzubauen und Kommunen mehr Spielraum zu geben. Wüst ist überzeugt: Vertrauen in die Demokratie wächst, wenn die Menschen erleben, dass Politiker entschlossen handeln.
Im Mittelpunkt der Agenda steht die Entlastung von Unternehmen, Bürgern und lokalen Behörden. Wüsts Ansatz ist klar: Wenn der Staat den Menschen vertraut, vertrauen sie auch dem Staat. Seine Regierung will Nordrhein-Westfalen „schneller und einfacher“ machen, indem unnötige Hürden abgebaut werden.
Am Mittwoch trifft sich Wüst mit seinen Ministern in Berlin zu einer Sonderkabinettssitzung. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) wird an den Gesprächen teilnehmen. Ziel des Treffens ist es, die im Modernisierungsplan skizzierten Reformen voranzubringen.
Die Bundesmodernisierungsagenda umfasst 200 konkrete Schritte, um staatliche Abläufe zu vereinfachen. Wüsts Kabinett wird in Berlin den Stand der Umsetzung prüfen und die nächsten Schritte beraten. Das Ziel: ein reaktionsfähigeres System für Unternehmen und Bürger schaffen.






