19 April 2026, 16:31

Alba Berlin plant NBA-Arena in Adlershof als Herzstück eines Sportcampus

Olympiastadion in Berlin, Deutschland, mit dem Fernsehturm (Fernsehturm) im Hintergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden und Lichtern unter einem bewölkten Himmel.

Alba Berlin plant NBA-Arena in Adlershof als Herzstück eines Sportcampus

Alba Berlin treibt Pläne für neue NBA-taugliche Arena in Adlershof voran

Der Basketballclub Alba Berlin plant den Bau einer neuen, nach NBA-Standards errichteten Arena im südöstlichen Berliner Stadtteil Adlershof. Aktuell trägt die Mannschaft ihre Spiele in der Uber Arena aus, leidet jedoch unter hohen Mietkosten und Terminengpässen. Eine maßgeschneiderte Spielstätte könnte nun zum Zentrum eines größeren Sportcampus werden.

Die geplante Arena soll Platz für 15.000 Zuschauer bieten und das Herzstück eines Sportkomplexes bilden, zu dem auch Trainingsanlagen für die Profi- und Nachwuchsteams von Alba gehören. Der Berliner Senat hat das Projekt bereits unterstützt.

Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) begrüßte die Initiative und bezeichnete Berlin als "Sport-Hauptstadt Deutschlands". Gleichzeitig betonte sie, die NBA brauche hier einen Standort – und Alba verdiene eine angemessene Spielstätte, die sowohl dem Spitzenbasketball als auch der Nachwuchsförderung gerecht werde.

Die Finanzierung des Vorhabens, dessen Kosten im neunstelligen Bereich liegen dürften, soll teilweise durch ein Konsortium US-amerikanischer Banken gesichert werden. Alba-Manager Marco Baldi wird die Arena-Pläne sowie eine Machbarkeitsstudie am Freitag dem Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses vorstellen.

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Die NBA Europe soll im Oktober 2027 an den Start gehen, wobei Alba Berlin zu den Favoriten für einen festen Platz in der Liga zählt. Eine neue Arena würde die Bewerbung des Clubs für die Teilnahme deutlich stärken.

Bei einer Genehmigung würde die Arena nicht nur Albas aktuelle Probleme mit Mietkosten und Terminüberschneidungen lösen, sondern den Verein auch als zentralen Akteur in der künftigen NBA Europe positionieren. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Sportausschuss des Berliner Parlaments.

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