19 April 2026, 14:36

Berlin plant Internationale Bauausstellung 2034 bis 2037 am S-Bahn-Ring

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympia Museums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern, unter einem bewölkten Himmel.

Berlin plant Internationale Bauausstellung 2034 bis 2037 am S-Bahn-Ring

Berlin wird von 2034 bis 2037 eine Internationale Bauausstellung (IBA) ausrichten. Die Entscheidung des Berliner Senats markiert die dritte Veranstaltung dieser Art in der Hauptstadt – nach Ausgaben in den späten 1950er- und späten 1980er-Jahren. Stadtplaner und Architekten haben den Schritt bereits als wichtigen Impuls für die zukünftige Entwicklung der Stadt begrüßt.

Der Architekten- und Ingenieurverein Berlin-Brandenburg (AIV) lobte die Senatsentscheidung. Laut der Vereinigung wird sich die IBA auf die Umgestaltung von Übergangsgebieten entlang des S-Bahn-Rings konzentrieren und so die Kluft zwischen der Innenstadt und dem äußeren Stadtrand überbrücken. Tobias Nöfer, Vorstandsmitglied des AIV, bezeichnete die Ausstellung als Chance, drängende städtische Herausforderungen anzugehen.

Einige sehen in der IBA Teil einer größeren Vision. Befürworter von Olympischen Spielen und einer Weltausstellung argumentieren, dass alle drei Projekte synergistisch wirken und gemeinsame Vorteile schaffen könnten. Die Berliner Regierungskoalition zeigt sich jedoch zurückhaltend gegenüber solchen Verknüpfungen.

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Anders als bei der IBA fehlen für eine olympische Bewerbung noch konkrete Pläne. Die Priorisierung der Bauausstellung durch den Senat wird als strategische Weichenstellung gewertet. Der AIV ist überzeugt, dass die IBA neue Maßstäbe für die moderne Stadtentwicklung in Berlin und darüber hinaus setzen könnte.

Die IBA soll nun zwischen 2034 und 2037 stattfinden. Ihr Fokus auf den S-Bahn-Ring und urbane Innovation hat bereits Unterstützung von zentralen Akteuren erhalten. Der Erfolg der Veranstaltung könnte Berlins Entwicklung für die kommenden Jahrzehnte prägen.

Quelle