Kreuz Kaiserberg wird zum Kulturerbe – Ascheplatz feiert Comeback mit Legenden
Stefan TrubinKreuz Kaiserberg wird zum Kulturerbe – Ascheplatz feiert Comeback mit Legenden
Die Bolzplätze am Kreuz Kaiserberg in Duisburg sind nun offiziell als immaterielles Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen anerkannt. Nach einer umfassenden Sanierung ist die ikonische Asche-Spielfläche des Geländes rechtzeitig zur feierlichen Eröffnung mit einem Spiel zurückgekehrt.
Die wiederhergestellte Anlage wurde mit einem Freundschaftsspiel eingeweiht, das der ehemalige Fußballprofi Bernard Dietz mit einem humorvollen Anstoß eröffnete. Er scherzte, selbst Torjäger wie er hätten auf dem Kreuz Kaiserberg ihre Mühe. Am Ende gewann die rote Mannschaft das Match mit 2:0.
Die Sanierung kostete 43.000 Euro, wobei fast die Hälfte der Summe vom Lions Club Duisburg Concordia stammte. Von dem Projekt profitiert auch die benachbarte Grundschule, die zwar keine eigene Turnhalle mehr hat, nun aber die aufgewertete Spielfläche nutzen kann.
Bürgermeister Sören Link nahm an der Veranstaltung teil und bemerkte scherzhaft: „Helden werden auf Asche geboren“, in Anspielung auf den rauen Untergrund und die kämpferischen Zweikämpfe, die hier zu sehen waren.
Der restaurierte Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg ist nun ein geschütztes Kulturdenkmal. Davon profitieren künftig die Kinder aus der Nachbarschaft, Schulen und Fußballfans gleichermaßen. Das Eröffnungsspiel markierte den Beginn eines neuen Kapitels für diesen historischen Sportort.






